Unser Wissen für Sie
Gesetzliche Grundlagen
Seit dem 01.07.2006 dürfen kein Blei und andere Substanzen mehr in den meisten Produkten der Elektronik enthalten sein, mit dem langfristigen Ziel, die Umweltbelastung durch Altelektronik zu verringern.
Grundlage sind auf europäischer Ebene die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substanzes) und die WEEE-Richtlinie (Waste of Electrical and Electronic Equipment). Diese beiden Richtlinien vereinen sich in Deutschland im ElektroG (Elektro Gesetz), das 2005 in Kraft getreten ist. Ausnahmen gibt es nur für einige Produktgruppen (z.B. medizinische Geräte) sowie für Ersatzteile, die jedoch nach und nach wegfallen werden.
Auswirkungen
Im Zuge der Umstellung müssen Umweltüberlegungen in die gesamte Prozesskette der Produktentstehung einfließen. In der Elektronikfertigung änderten sich Lote, Leiterplattenmaterialien und Prozessparameter. Die Lötanlagen wurden angepasst und in vielen Fällen durch neue Anlagen ersetzt. Viele Bauteile mussten gegen RoHS-kompatible Bauelemente ausgetauscht werden, die den höheren Temperaturbelastungen des bleifreien Lötens gewachsen sind.
Die Umstellung stellt eine sehr große Herausforderung in der Elektronikfertigung dar.
Unsere Lösungsangebote
Seit Mitte 2004 stehen parallel Lötanlagen für verbleites und bleifreies Löten zur Verfügung, so dass auch weiterhin problemlos schrittweise auf "bleifrei" umgestellt werden kann. So können Sie Risiken und Mehrkosten vermeiden. Dienstleistungen wie Entwicklung, Layout und Bauteileberatung helfen Ihnen, Produkte schnell mit der erforderlichen Kompetenz zu entwickeln. Nutzen Sie die Möglichkeit der Umstellung auf "bleifreie" Elektronik mit uns.




